Sternanis


Dass Sternanis speziell in der weihnachtlichen Festtagsküche und in der Asia-Küche so große Bedeutung hat, trifft sich gut. Denn er enthält wie Anis ein ätherisches Öl namens Anethol, das nachweislich fette, gehaltvolle und sehr scharfe Speisen bekömmlicher macht. Auch bei einem murrenden Magen, Bauchweh oder Übelkeit kann Sternanis helfen. Naturheilkundler setzen das Gewürz außerdem zur Linderung von Husten, Hals-schmerzen und Bronchitis ein. Abgesehen von der Weihnachtsbäckerei gibt es noch viele andere Einsatzgebiete für dieses optisch wie kulinarisch verlockende Gewürz: Es veredelt beispielsweise Tee, Glühwein, Grog, Früchte-Kompotte, Liköre, Konfitüren und Puddings. Besonders interessant schmeckt Sternanis jedoch, wenn man wie die Chinesen damit Herzhaftes würzt. Kenner und Experimentierfreudige peppen mit dem würzi-gen Stern gerne Schweinefleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte auf. Aber auch eher klassisch deutsche und europäische Gerichte wie Sauerbraten, Wildgerichte, Fischmarinaden, Rotkohl, Gulasch und dunkle Saucen profitieren von einem Hauch Sternanis.